Das Partnerteam

Ein Teil des Partnerteams bei einem Raclette-Essen.

Das Armenien-Partnerteam des Cevi Zürich besteht aus Ehrenamtlichen, die Aktivitäten in der Schweiz und in Spitak organisieren und durchführen. Dazu gehören Sponsoring-Anlässe wie das Kick for Spitak, Veranstaltungen mit Armenienbezug, aber auch das Koordinieren oder Begleiten von Besuchen aus Armenien in der Schweiz oder umgekehrt. Einen Eindruck von unseren Aktivitäten vermittelt die Rubrik "Veranstaltungen".
Das Partnerteam trifft sich circa alle sechs Wochen im Cevi Zentrum Glockenhof. 
Wir können immer Verstärkung gebrauchen. Interessierte sind sehr herzlich zu einem unverbindlichen Kennenlernen willkommen! Meldet euch unter: armenien@cevizuerich.ch
 
Die nächsten Partnerteam-Sitzungen finden statt am: 
Freitag, 11. Janaur 2019
jeweils 19.00 Uhr im Cevi Zentrum Glockenhof
armenien@cevizuerich.ch
 
Die aktuellen Partnerteam-Mitglieder stellen sich im folgenden kurz vor: 

Julia Möckli
Fachmitarbeiterin Armenienpartnerschaft im Cevi Zürich

Im Sommer 2007 habe ich erste Bekanntschaften mit Armenien und Armeniern gemacht, als ich für knapp 4 Wochen in das spannende Land reisen durfte. Ich durfte nicht nur im Sommercamp des YMCA Spitak dabei sein, sondern bekam auch die Gelegenheit, viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Während der ganzen Zeit erlebte ich die herzliche Gastfreundschaft der Armenier hautnah.
Von 2009 bis 2012 war ich beim Cevi Zürich für die Koordination der Armenien-Partnerschaft zuständig. Während dieser Zeit durfte ich viele armenische Freunde in der Schweiz begrüssen und auch einige Male selbst nach Armenien reisen, unter anderem als Leiterin von Bildungs- und Begegnungsreisen.
Nach drei Jahren als ehrenamtliches Mitglied im Armenien-Partnerteam bin ich im März 2015 wieder zum Cevi Zürich Team gestossen. Neben meinen Aufgaben als Geschäftsleitungsassistenz gehört auch die Koordination der Armenienpartnerschaft in mein Arbeitsgebiet.

Adrian Künsch-Wälchli

Jetziger Co-Geschäftsleiter des Cevi Zürich, ist Initiator der Partnerschaft zwischen dem Cevi Zürich und dem YMCA Spitak. Als junger Cevileiter aus ZH-Altstetten besuchte Adrian als erster Vertreter des Cevi Zürich 2001 Armenien und wurde davon nicht mehr losgelassen.

In den Jahren 2008 bis 2010 realisierte er als Projektverantwortlicher den Bau des «Home for Future» in Spitak.

Alis Balyan

Obwohl ich Armenierin bin, hatte ich die ersten Kontakte zum YMCA Spitak, überhaupt zu Armenien, erst im Jahr 2007 und 2010 auf Bildungs- und Begegnungsreisen des Cevi Zürich. Nach diesen Reisen wollte ich mehr! Im Frühling 2011 verbrachte ich den ganzen April in Spitak. Kurz darauf erhielt ich eine Einladung zur Teilnahme an der Armenien-Partnerteam Sitzung. Hier durfte ich über meinen wunderbaren Aufenthalt in Spitak erzählen. An dieser Sitzung ist’s dann geschehen, ich war im Team. Ich freue mich, dass ich ein Teil dieses Teams bin und die Möglichkeit habe meinen armenischen Wurzeln näher zu kommen.

Silja Müller


Mit meiner Cevigruppe nahm ich immer gerne an den Sponsorenanlässen für den YMCA Spitak teil, wie zum Beispiel dem Run the Hope oder dem Kick for Spitak. Bis im Sommer 2011 zwei junge Leiter von Spitak an unserem Sommerlager teilnahmen, wusste ich jedoch sehr wenig über die Partnerschaft zwischen dem Cevi Zürich und dem YMCA Spitak.  Ein Jahr später, im Sommer 2012 reiste ich mit einer Gruppe aus meiner Ceviabteilung nach Armenien um dort bei einem Tageslager des YMCA Spitak dabei zu sein. Ich möchte den Kontakt zu den Menschen dort beibehalten und mich mehr einsetzen als einmal im Jahr beim Sponsorenfussballturnier mitzuspielen. Im Sommer 2014 habe ich die Matura absolviert und von Dezember 2014 bis Januar 2015 einen Freiwilligeneinsatz in Spitak geleistet. 

Alena Ochsner

Mein Name ist Alena und ich bin seit Sommer 2015 im Partnerteam dabei. Ich bin im Cevi aufgewachsen und engagierte mich in den letzen Jahren vermehrt im Internationalen Bereich. So durfte ich auch mehrere Male an europäischen und weltweiten YMCA Generalkonferenzen teilnehmen. Im Sommer 2007 lernte ich die ersten Armenier in einem ESG (European Scouting and Jungschar Group) Seminar in der Schweiz kennen. Daraufhin organisierten wir ein Jahr später ein ESG Leadership Training & Seminar in Armenien. Es waren spannende, spontane und sehr sehr gastfreundliche Tage mit jungen Armenieren aus dem ganzen Land. Im Anschlus reisten wir selber durchs Land, besuchten Spitak, trafen viele neue Freunde, assen leckere Speisen und sahen viele alte Klöster und Kirchen. Die Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit der Armenier hat mit stark beeindruckt. Ich Ich freue mich sehr, dass ich nun Zeit habe mich im Armenien-Partnerteam zu engagieren. Und ich hoffe, dass ich bald wieder die Möglichkeit habe, dieses tolle Land zu bereisen.

Katrin Pilling

Ich bin seit dem Jahr 2006 mit dem Cevi Zürich verbunden. Kurz nachdem ich für mein Ethnologiestudium aus Deutschland über Russland in die Schweiz gekommen war, begann ich als Lehrkraft in der Cevi Lernhilfe zu arbeiten. Später habe ich das Lernhilfeprojekt gut 1 ½ Jahre lang geleitet.

Bereits während meines Studiums interessierte ich mich für den postsowjetischen Raum, speziell für Russland und Kirgistan, wo ich mehrmals für je einige Monate gelebt habe. Von  2013 bis März  2015 war ich als Koordinatorin der Armenienpartnerschaft angestellt, seither bin ich weiter ehrenamtlich im Partnerteam tätig. Hauptberuflich arbeite ich in der Öffentlichkeitsarbeit bei Surprise in Basel, wo ich auch lebe. 

 

Amber-Louise Renold

Zu mir: Mein Name ist Amber-Louise Renold, ich bin 19 Jahre alt und seit
Herbst 2016 im Partnerteam dabei. Einige kennen vielleicht meine Schwester
Eugénie, welche lange im Team dabei war.
Ich hatte bis jetzt noch nicht so viel mit dem Cevi Zürich zu tun, da ich einerseits
im Aargau lebe und andererseits nie interessiert war in die Jungschar zu
gehen.
Allerdings habe ich einen starken Bezug zu Armenien. Ich bin selber halb
Armenierin mütterlicherseits und fühlte mich schon immer sehr verbunden
mit meinen armenischen Wurzeln und Identität.
Als ich im Juni 2016 mit der Armenien-Bildungsreise, unter der Leitung
von Adrian Künsch-Wälchli, das erste Mal mein Heimatsland besuchte,
verspürte ich den Drang mehr über diese Land zu erfahren und mich in einer
Form zu engagieren. Natürlich will ich auch weiterhin mit all den herzlichen
Menschen denen ich begegnet bin im Kontakt bleiben.
Ich hoffe, dass ich bald wieder nach Armenien reisen werde und freue mich
auf alle Herausforderungen, die uns im Partnerschaftsteam begegnen werden.

Tabea Ulrich

Mein Name ist Tabea v/o Sores, ich bin 18 Jahre alt und seit letztem Sommer im Partnerteam mit dabei.  Ich bin seit 12 Jahren ein aktives Mitglied im Cevi Züri 10 und nun ganz neu auch Abteilungsleiterin.  In den letzten Jahren hatten wir schon in drei Sommerlagern Gäste aus Armenien, woraus tiefe Freundschaften entstanden sind. Im Sommer 2014 schloss ich mich dann einer zweiwöchigen Reise nach Armenien an und kam begeistert zurück. Ich trat dem Partnerteam bei, um mich für Spitak engagieren und gleichzeitig auch noch besser meine Freundschaften aufrecht erhalten zu können. Diesen Sommer werde ich nun zum zweiten mal nach Armenien reisen, ich freue mich jetzt schon riesig!

Ehemalige Mitglieder - aktuell im Helferpool

Christoph Müller

Als Ursprung meines Interesses an Armenien würde ich ein einzelnes Cevi-Programm im Jahr 2007 nennen, an welchem wir Grisha, der damals für ein paar Tage in der Schweiz war, als Gast begrüssen durften. Während dem Aufbau einer Seilbrücke erzählte er uns von Armenien sowie seiner Arbeit als Leiter im YMCA Spitak. Dadurch trug er massgeblich zu meinem Entscheid bei, dass ich im Sommer 2008 mit weiteren Cevi-LeiterInnen meiner Abteilung Züri 10 sein Heimatland mit seinen freundlichen Menschen und der faszinierenden Natur bereiste.
Seither konnte ich Armenien und den YMCA Spitak weitere Male besuchen. Im Partnerteam organisiere ich seit 2008 Sponsorenanlässe, Austauschreisen und weitere die Partnerschaft fördernde Aktivitäten.

Nebst der Tätigkeit im Partnerteam arbeite ich als Verkehrsplaner und bin nun, nach der Zeit als Abteilungsleiter, bei den "aktiven Ehemaligen" von Zürich 10.

Daphni Papapaschalis

Das erste Mal hörte ich von Armenien im Jahr 2011, als uns zwei Armenier im Sommerlager besuchten. Sie haben mein Interesse geweckt mehr über dieses Land zu erfahren und so durfte ich im darauffolgenden Sommer mit Leitern aus meiner Cevi-Abteilung nach Armenien reisen. Dort haben wir ein Tageslager durchgeführt und lernten Spitak und das Land näher kennen. Auch nach der Rückreise kreisten all meine Gedanken noch um Armenien. Ich habe sehr viele neue Eindrücke  und noch mehr Freundschaften mitgenommen, die ich mir bewahren wollte. Durch die Partnerschaft Schweiz-Armenien ist dies möglich, so kann ich mit den Leuten in Verbindung bleiben und mich gleich mit engagieren. So bin ich jetzt seit Sommerende 2012 mit im Partnerteam dabei.
Ich bin Gruppenleiterin in der Cevi-Abteilung Züri 10 und besuche die Freievangelische FMS in Zürich, welche ich ihm Jahr 2015 abschliessen werde.

Eugénie Renold

Schon immer hat mich das Land Armenien interessiert, da meine armenischen Grosseltern in den 60er Jahren aus der Türkei in die Schweiz geflohen sind. Obwohl ich armenisch spreche und die armenische Kultur fester Bestandteil meines Lebens war, bereiste ich Armenien erst 2010, im Alter von 23 Jahren. Mit dem Cevi Zürich durfte ich die feierliche Eröffnung des YMCA Spitak erleben und war seither fasziniert von dem Land. Sofort bin ich dem Armenien-Partnerteam des Cevi Zürichs beigetreten, um somit das Land meiner Vorfahren zu unterstützen.

Anja Renz

Ich bin zwar kein Hamamlezi von Spitak, aber immerhin ein Hamamlezi des Partnerteams und seit der Gründung mit dabei. Geweckt wurde mein Interesse für Armenien als ich 2002 an der ersten Bildungsreise des Cevi Zürich teilnahm. Heute kann ich auf viele spannende Ereignisse zurückblicken, die ich als Partnerteam-Mitglied miterleben und mitgestalten durfte. An den zahlreichen Kulturabenden mit Konzerten, Ausstellungen, Filmvorführungen und Referaten sowie verschiedenen Sponsorenanlässen, während den Bildungsreisen und – mein persönliches Highlight – dem Summercamp 2005 erfuhr ich viel über dieses faszinierende Land und lernte zahlreiche nette und interessante Menschen kennen. Besonders beeindruckt hat mich das grosse und langanhaltende Interesse der Armenier in der Schweiz an ihrem Land und unserer Arbeit. 

Thomas Rodemeyer

Meinen ersten Kontakt mit Armenien hatte ich im November 2009 , als ich nach dem Abschluss meines Soziologie-Studiums einen Zivildiensteinsatz beim Cevi Zürich leisten konnte. In dieser Zeit habe ich mich unter anderem in der Organisation des ersten Container-Versandes von Zürich nach Spitak engagiert. Eigentlich  wollte ich danach eine Arbeitsstelle finden, und dieses Armenien hätte in meinem Leben keine grössere Rolle spielen sollen. Aber Gottes Wege sind anders...

Im April 2010 habe ich ein viermonatiges Volontariat im YMCA Spitak begonnen; es ging darum, das Team bei der Implementierung der neuen Aktivitäten zu unterstützen, wo immer ich konnte. Die Zeit in Spitak war auf allen Ebenen unglaublich bereichernd: Die Leute in Spitak haben mir die Möglichkeit gegeben, mich in den unterschiedlichsten Gebieten einzubringen, und sie haben dies mit einer Warmherzigkeit getan, die ihresgleichen sucht. Ich habe wohl keine zehn Minuten erlebt, in denen wir im Büro nicht über irgend etwas lustiges zu lachen gehabt hätten.

In der Zeit, in der ich im Haus war, konnte ich miterleben, wie die Aktivitäten im Haus immer zahlreicher wurden: Als ich gekommen bin, liefen bereits der Kindergarten, Computer- & Englischkurse, TenSing, Jungschar und ein Karatekurs. Bis zu meinem Abschied sind Tanzkurse auf verschiedenen Stufen und wöchentliche Treffen mit dem Priester von Spitak dazugekommen, die TenSingers haben ein ganz neues Programm einstudiert, der Container war angekommen, und daneben haben wir diverse Spezialanlässe durchgeführt. Auch die Gästezimmer wurden in dieser Zeit so weit hergerichtet, dass man Spitak heute gut einen Besuch abstatten kann. Interessierte können sich direkt an den YMCA Spitak wenden.

Es war genial, die Motivation der jungen Leute zu spüren, wie sie merken, dass sie in ihrer Stadt etwas bewegen können und diese Möglichkeit auch nutzen wollen; eine Motivation, die sonst im Land nicht unbedingt gleichermassen vorhanden ist.

Seit ich zurück bin, engagiere ich mich im Partnerteam, denn es ist mir ein Anliegen, dass die geniale Arbeit, welche in Spitak getan wird, auch weiterhin so gut als möglich unterstützt wird.

 

Mehr über meine Zeit im YMCA Spitak gibt es unter www.chblog.ch/thomasarmenia zu lesen.